Geschichte

Die Besiedlung Australiens durch Menschen begann vor rund 125.000 Jahren. Seit rund 50.000 Jahren leben die bekannten Ureinwohner, die Aborigines in Australien. Die ersten gesicherten Ankünfte von europäischen Händlern werden auf das 17. Jahrhundert datiert. Die Kolonisierung Australiens begann 1770 mit der Ankunft des britischen Seefahrers James Cook, der das Land zur neuen britischen Kolonie erklärte und ihr den Namen „New South Wales“ gab. Da das britische Empire nach der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika einen neuen Ort zur Verlegung ihrer Strafgefangenen benötigte, schickten sie im Jahr 1788 die ersten 11 Schiffe mit Strafgefangenen nach Australien, die dort die Kolonie Sydney gründeten (benannt nach Lord Sidney, dem damaligen englischen Innenminister). In der Folgezeit wurden immer neuere Kolonien gegründet. Große Bedeutung erlangte dabei die Kolonie Victoria, nachdem im Jahr 1851 in ihr Goldvorkommen entdeckt wurden, die einen großen Goldrausch auslösten. Ab 1855 fing das Britische Empire an, Befugnisse an die einzelnen Kolonien abzutreten, sodass der Weg in die Unabhängigkeit möglich war. Diese erlangte Australien schließlich in der Form des Australischen Bundes am 01. Januar 1901. Die letzten Kompetenzen die die britische Regierung noch bezüglich der Australischen Verfassung besaß, gab diese 1986 ab, sodass ab diesem Zeitpunkt Australien ein vollautonomes Land ist, das nur noch durch das Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II an Großbritannien geknüpft ist.